Der Wald ist noch nass und matschig. Die angenehmen Temperaturen haben dort noch kaum eine Ameisen erreicht, ohne Sonne wird es nur an wenigen Stellen warm genug. Die Myrmica sind noch vergraben in der Erde, man kann soviele Äste umdrehen wie man will, noch sind sie unauffindbar.
Doch die kleinen, tapferen Gesellen der Gattung Temnothorax graben normalerweise nicht- sie haben Frost und Wasser ertragen müssen, in ihren Ästen und Nüssen. Kaum eine andere Ameise ist derart Kälteunempfindlich. Mit ihren Larven, die mit überwintern, kann man sie eigentlich das ganze Jahr über finden. Jetzt, wo es nichtmehr so kalt ist, dass es mich nichtmehr an den Fingern friert, und die Äste nichtmehr von Frost durchzogen sind, habe ich mich aufgemacht, die kleinen Gesellen zu finden. Unbedingt nötig, ein Messer.
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Mit gesunder Königin…
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Mal ganz nah:
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Noch näher, die Temnothorax:
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Es handelt sich um ein totes Tier.

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