Heute gab es bei meinen Messor cf. wasmanni ein kleines Heimchen zum Futtern. Die Ameisen leben fast vollständig im Sand, nur ein paar lassen sich noch im Ytongnest blicken, darunter oft auch die Königin. Liegt daran, dass die Heizungswärme dort empor steigt- die Brut wird auch sichtbar dort an der Scheibe abgelagert. Über die Volksgröße kann ich leider keine Aussagen machen.
Der Nachteil ist, dass wenn ich gieße, oft die Brut unter Wasser steht. Die Ameisen kommen erstaunlich gut damit klar, nach dem Bewässern versammelt sich das gesamte Volk im Gasbeton, und ich kann ein Blick auf es werfen. Bisher gab es noch keine Verluste, und ich muss ja auch nicht besonders oft bewässern, da sich die Feuchtigkeit gut im Sand hält- Das Gras, dass überall wächst, sorgt zusätzlich für Stabilität der Ameisenbauten.
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Hier sieht man einen der Nesteingänge. Interessant sind die Aushübe. Die Ameisen verteilen diese rund um den Eingang, so dass langsam ein Krater entsteht. Ich sehe sie fast den ganzen Tag graben, wobei diese Tätigkeit von den kleinsten Arbeiterinnen verichtet wird. Im Hintergrund auch ein altes RG, in dem sie früher lebten. Heute als Wassernotreservoir, das bisher zum Glück noch nie benötigt wurde.
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