Ich war letztes Wochenende paddeln an einer Rheinaue- interessant war das häufige Vorkommen von Camponotus truncatus. Ich habe ein tolles Nest gefunden. Es befand sich an einer Stelle im Baum, wo einst ein größerer Ast gewesen war. 5 Kleine Löcher befanden sich hier, und man kann gut erkennen, dass es bewohnt ist- ein Haufen Sägespäne befindet sich unter den Löchern, Auswürfe. Die Amiesen waren dabei, ihr Nest zu erweitern, und regelmäßig tauchten Arbeiterinnen auf, um ein paar Späne hinauswerfen. Darunter sowohl normale Arbeiterinnen, als auch die berühmte Tierschließermorphe.
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Hier sieht man eine Arbeiterin, die gerade in den Eingang verschwindet. Die Löcher sind rund, und bestens an den Kopf eines Soldaten angepasst (s. mittleres Loch).
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Ich sah einen Soldaten sogar außerhalb furagieren.
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Übrigens eher ein untypischer Ort für Camponotus truncatus, meinen bisherigen Beobachtungen nach bevorzugen sie morsche Äste, meist solche, in denen schon natürliche Hohlräume vorhanden sind.

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