Juli 2010



Hallo,

ich bin fast jeden Tag, bzw. Abend, unterwegs. Am Mittwoch war es diesmal der alte, ehemalige Steinbruch, ein richtiges Trockenrasengebiet, in welchem auch ein Polyergus Vorkommen existiert.
Aber ich habe die Polyergus diesmal nur nebensächlich betrachtet, und mich der überraschend großen Artenvielfalt direkt in den besonnten und nur mit kleineren Pflanzen bewachsenen Gebiet befasst. Hier findet sich auch, falls das jemanden interessieren sollte, sehr häufig Cladonia. Ein Bild einer solchen Stelle;
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Jedenfalls waren neben Tetramorium, Serviformica (rufibarbis, clara, cunicularia) Lasius (psammophilus u. alienus) vor allem Myrmica unterwegs. Meinen bisherigen Beobachtungen kommen dort min. 3 verschiedene Arten vor, eine davon mit Sicherheit Myrmica sabuleti, die andere wahrscheinlich schencki (allerdings unklar). Hier ein Bild einer recht einheitlich gefärbten, recht roten Myrmica, die ich als sabuleti identifizieren würde. Man erkennt den typischen Knicks im Scapus;
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Die Arbeiterinnen wurden natürlich mit Honig angefüttert.

Die Lebensgemeinschaften der genannten Arten sind sehr beeidruckend und zweifelsfrei intakt, jede ökologische Nische ist durch eine Art besetzt. An den Grashalmen laufen immer wieder kleine Lasius empor, oberflächlich und groß rennen Serviformica umher. Im Grund leben Lasius flavus, die oft sehr große Hügel im Gras bilden, und im Unterholz und auch auf Pflanzen sind vorwiegend Myrmica unterwegs. Hier eine andere Art, ich bin mir sehr unsicher, aber möglicherweise könnte es sich um M. schencki handeln;

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Dann habe ich, zum ersten Mal bewusst wahrgenommen, ein weiteres „Glied in der Kette“ gefunden. Bei der Zufütterung sind sie mir über den Weg gelaufen, klein und unauffällig, und sehr gelb. Es handelt sich sehr wahrscheinlich um die auf Trockenrasen häufig zu findende Temnothorax interruptus. Sehr hübsche Art, die Nester waren wahrscheinlich im Moos, oder zwischen Wurzeln, oder in den Flechten… Wer weiß. Sie scheinen ein interessantes Verhalten zu haben, so ist es zumindest im Seifert beschrieben, aktives und gekonntes Jagen auf Collembolen, Springschwänze. Und auch sonst scheint es einige Besonderheiten zu geben, Microgynen. Werde sie sicherlich nochmal aufsuchen, und genauer untersuchen. Die Lichtverhältnisse waren nicht so toll, daher ist das Bild auch nur in einer bescheidenen Qualität.
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Ganz kurz noch, möchte ich nochmals auf die Polyergus zu sprechen kommen. Denn tatsächlich entdeckte ich ein weiteres Volk, während ihres Raubzuges. Es war deutlich kleiner als das große, mir bekannte Volk. Ich habe mir mal eine Arbeiterin kurz ausgeliehen, und dann wieder zum Raubzug entlassen. Anders kann man die ja gar nicht gescheit knipsen.
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Und, überall an den Nestausgängen der Lasius, fanden sich viele Reste; Reste von Puppen. Momentan schlüpfen sie anscheinend überall fast zeitgleich.
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Und übrigens, auch andere Insekten gibt es natürlich. Ein Heupferd:
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Oder, dafür ist das Trockenrasengebiet sehr berühmt, Bläulinge en masse. Die Larven leben oft mit Myrmica zusammen, teilweise als Symbionten, teilweise als Parasiten (artabhängig).
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Hallo,

ich berichte erneut über die Gründung einer Chthonolasius, diesmal eine geglückte. Für den vorherigen Bericht siehe den Post vom 10. Juli.

Erst einmal kurz von Anfang an: Das Verhalten war relativ gleich wie das ihrer Vorgängerin. Sie lief in der Arena umher, und schnappte sich nach einiger Zeit eine Arbeiterin. Die Wirtsameisen waren aggressiv, allerdings keinesfalls in den Ausmaßen wie beim letzten Mal, es waren deutlich weniger Arbeiterinnen unterwegs, ich musste nicht künstlich eingreifen. Außerdem habe ich dazugelernt; ich habe mehr Versteckmöglichkeiten vorbereitet, in Form von Steinen und Erde.
Hier versteckte sich Königin unter einem Stein:
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Tatsächlich behielt die Königin die erstgefangene Arbeiterin deutlich länger, und versteckte sich mindestens eine halbe Stunde. Danach lief sie wieder herum, hin und wieder schnappte sie sich auch erneut die tote Arbeiterin; Auffällig war das Putzen der Königin (ob sie sich den Kolonieduft aneignete?).
Bilder der Königin mit getöteter Arbeiterin:
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Dann lief sie das erste Mal in Reagenzglas, wo sie auf aggressive Wehr der Wirtsameisen (vermutlich psammophilus) stieß. Ich schaute nach, die Königin wurde gestreckt; ich wollte nichts riskieren und entfernte sie wieder, glücklicherweise ohne Probleme. Die Königin lief dann erneut ca. 1 Stunde lang in der Arena umher, immer wieder mit einer toten Arbeiterin zwischen den Mandibeln. Das „bearbeiten“ der toten machte sie nun allerdings nicht mehr unter geschützten Steinen. Traf sie auf eine Arbeiterin, reagierte sie neugierig, die Arbeiterin floh. Dann lief sie erneut ins Reagenzglas, ich war ziemlich angespannt, und wollte ihr etwas Zeit lassen, bevor ich wieder kontrollierte, ob sie attackiert wurde oder nicht. Bei meiner Kontrolle viel mir ein Stein vom Herzen; im Gegensatz zum ersten misslungenen Versuch war die Königin nicht recht nah am Eingang, sondern weit hinten bei der Brut, und wurde beleckt, teilweise hielt sich aber auch noch eine Arbeiterin an ihr fest. Eine halbe Stunde später kontrollierte ich erneut, tatsächlich, kein Gerangel, die Königin mitten auf dem Puppenhaufen.
Hier ein Bild der „Glücklichen“:
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Eine gelungene Adoption!


Hallo,

über die Ernährung von Dolichoderus quadripunctatus habe ich mich schon immer gewundert; Vogelkot, wie man schon zuvor sehen konnte, zum Jagen erscheinen sie mir zu friedlich und zu langsam, ihr Proteinbedarf deckt sich wohl mit dem Aufsammeln von Blütenpollen u. Kleinstlebewesen; und ihre Larven werden mit trophischen Eiern gefüttert.
Im Seifert steht;

Ernährung:[…]heruntergetropfter Honigtau wird aufgenommen, aktive Trophobiose bisher noch nicht beobachtet

Und was sehe ich heute?

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Näher:
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Scheint aber wohl eine Ausnahme zu sein? Oder doch nicht? Ich bin gerade am Überlegen; wie man vielleicht erkennt stammen die Bilder von einem Nussbaum (an Nussbäumen ist fast immer ein zuverlässiges Vorkommen), und die Läuse scheinen dort öfters vorzukommen; ich kann mir vorstellen, dass auch oben auf dem Baum (wo man nicht hinkommt) viele Blattläuse gibt, die von den Dolichoderus betreut werden. Ich kann von Glück reden, dass die Läuse dort in Augenhöhe waren, ich hätte es fast übersehen!


Hallo,

die Pleometrose mit der Serviformica clara und der rufibarbis ist heute schiefgegangen. Anfangs lief es ganz gut, sie zogen zusammen viel Brut hoch, bald gab es Puppen. Und dann schaue ich heute hinein, Tatsache: Die F. rufibarbis hat die clara zerteilt und den Larven zum Fraß vorgeworfen.
Man entschuldige die seltsame Quali des Bildes.
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Interessant wird sein, was aus den ca. 15 Arbeiterinnen wird, von denen ca. die Hälfte sicherlich von der F. clara Königin stammt. Akzeptanz, oder noch eine Tote?


Hallo,

hier ein paar Bilder meiner Camponotus truncatus. Derzeit halte ich ein kleines Volk und eine Gründerkönigin in einem Beobachtungsnest. Da die Reagenzgläser eindeutig zu groß für die Königinnen und Völker sind, habe ich eine ein spezielles Nest entwickelt. Im Grunde besteht es nur aus einem halben, hohlen Ast welcher mit Watte fixiert ist. Ein Wassertank ist dennoch vorhanden, da auch diese Tiere hin und wieder Feuchtigkeit brauchen; in der Natur durch Regen.

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Auf dem Bild erkennt man die Puppe eines Soldaten; Die Kolonien ziehen sehr früh Soldaten auf, diese dienen nicht nur zum Schutz, sondern auch als Nahrungsspeicher (Repleten). Wie man erkennen kann, sind auch die normalen Arbeiterinnen sehr physogastrisch nach der Honigfütterung.
Die Colobopsis haben die wohl seltsamsten Eier die man sich vorstellen kann. Sie sind sogar länger als der Kopf der Königin!

Außerdem sind Colobopsis die wohl einzigen Camponotus mit Nacktpuppen;
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Und ich brauche unbedingt Tipps was die Koloniegründung angeht- wenn ihr jemanden kennt, der dies schonmal versucht hat, bitte bescheit sagen!


Hallo,

ich halte seit dem 13.05. eine Kolonie von Diacamma sp., welche ich von Kalytta mit etwa 15 Arbeiterinnen bekommen habe. Ich habe die Kolonie selbst auf eine Gamergate überprüft, Kalytta hat mir erklärt wie man das macht. Anfangs dachte ich, es würde kompliziert werden, und das Volk wächst nur langsam- Fehlanzeige, diese Ameisen sind sehr leicht zu halten, und mittlerweile beherbergt die Kolonie etwas doppelt so viele Arbeiterinnen wie anfangs.
Das einzige Problem ist der enorm hohe Futterbedarf- ich kann ihnen soviel reinschmeißen wie ich will, sie fressen es. Diacamma Kolonien kann man daher nicht lange alleine lassen, wenn ich in den Urlaub gehe, werde ich die Kolonie einen anderen Halter zur Pflege geben. Auch Lebendfutter kann man ihnen gut geben, sie sind relativ gute Jäger, wenn auch etwas plump. Von daher recht interessant in der Haltung, eine weitere interessante Eigenschaft ist das Aufnehmen von Flüssigkeiten – sie tragen kleine Tröpfchen zwischen ihren Mandibeln umher. Ansonsten sind sie sehr neugierig, betrachten alles was man ihnen hinhält. Gegenüber dem Menschen sind sie nicht aggressiv, man kann sie problemlos ohne Stiche zu fürchten händeln.
Allerdings hat die Art auch eine unangenehme Schattenseite: Sie sind absolute Drecksschweine, wenn ich das mal so sagen darf. Sie durften bei mir schon zweimal das RG wechseln, der Wassertank wird schnell grün und stinkt extrem beim säubern. Noch dazu kommt, dass sie absolut keine Ordnung im Nest halten, nach kurzer Zeit ist das RG innen so verdreckt das kaum mehr etwas erkennen kann. Sie leben bei mir halb im RG, halb in einem Ytongnest. Eigentlich sollten sie nur ins Ytongnest, hatte mich aber in der Größe der Kolonie verschätzt, weshalb sie das RG noch mitbenutzen. Auch der Ytong ist mittlerweile so dreckig, dass ich keine gescheiten Bilder hinbekomme, nur dieses hier welches einen groben Eindruck vermittelt.
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Über die Entwicklungszeiten kann ich nicht viel sagen, weil ich kaum Einblick habe – aber die Puppenzeit ist, wie auch bei anderen Ponerinen wie Odontomachus, deutlich am längsten. Die Puppenhülsen werden nach draußen geräumt, man kann daran den aktuellen Stand der neugeschlüpften Arbeiterinnen erkennen.
So, hier noch ein paar Bilder einer Arbeiterin:
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Die zwei Nester (RG&Ytong) sind miteinander durch einen, von den Ameisen selbstschaffenen, Erdwall verbunden. Anfangs waren es nur zwei Wände, dann wurde immer mehr zugebaut und mittlerweile ist oben nur noch ein kraterförmiger Nesteingang, was sehr hübsch aussieht:
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Hallo!

Ich schreibe hier einen Bericht über eine selbstgefangene Chthonolasius Königin. Zuerst möchte ich noch einiges allgemein über diese Untergattung klären. Alle Arten dieser Lasius- Untergattung sind temporäre Sozialparasiten, dass heißt die Königin (bzw. das Volk) ist nur in der Gründungsphase auf ein Wirtsameisenvolk angewiesen. Die Königinnen, welche meist eher in Brauntönen gefärbt sind, bringen gelbe Arbeiterinnen hervor, welche auf den ersten Blick leicht mit den häufigeren Lasius (Cautolasius) flavus zu verwechseln sind. Die Königinnen gründen wahrscheinlich vorwiegend in weissellosen Nestern ihrer Wirtsameisen, Lasius s.str., also beispielsweise Lasius niger, alienus oder psammophilus. Die bräunlich bis schwarzen Wirtsarbeiterinnen versterben aber mit der Zeit, und werden durch den gelben Chthonolasius Nachwuchs ersetzt.

Als ich heute Mittag in der Hitze mit meiner Mutter spazieren war, liefen überall tausende von Lasius s.str., hauptsächlich niger, Königinnen herum. Ich hielt die Ganze Zeit Ausschau nach etwas bestimmtne, nämlich einer Chthonolasius. Alate, unbegatte Tiere hatte ich schon früher gefunden, eine begatte ist mir dann aber bis zu dem Zeitpunkt nicht über den Weg gelaufen.
Gefühlte 100 niger weiter, sah ich tatsächlich eine! Leider entkam sie mir, und so machte ich mich am Abend wieder auf, eine neue zu fangen. In einem vermutlich ergiebigeren Gebiet! Denn Chthonolasius bevorzugen oft etwas schattigere Bereiche, teilweise in Totholz. Also machte ich mich auf an ein „grünes Fleckchen“ mit einem kleinen Wald – kaum kam ich mit dem Fahrrad dort an, landete direkt eine Königin vor mir und ich konnte beobachten, wie sie ihre Flügel abstreifte.
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Ich nahm sie mit einer Fangbox- auf diesem Bild erkennt man gut die typischen Merkmale der Sozialparasiten. Insgesamt kleiner als Lasius niger, vor allem die Gaster ist sehr klein für eine Königin – aber der Kopf hingegen ist doppelt so breit, und hat Herzform, er sieht fast aus wie bei Lasius fuliginosus. Anhand des Königinnenbuckels kann man sie gut von Arbeiterinnen unterscheiden. Die Königinnen sind sehr flink, und durch die Kopfform gut gepanzert gegen ihre Wirtsameisen, welche durchaus Anfang feindlich gesinnt sein können. Die Farbe von Chthonolasius geht meist von dunkelbraun ins gelbe bis rote über, teilweise wohl artabhängig.
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Dann nahm ich sie mit, und suchte mir ein „Opfervolk“ einer Lasius – Art. In meiner Hast fand ich keine Lasius niger, sondern wohl psammophilus (?- kann auch was anderes sein), aber ich denke, nein hoffe, das wird der Königin egal sein. Ich bin jetzt ganz gespannt, auf die Gründung. Habe ein paar Arbeiterinnen und viele Puppen mitgenommen. Ich werde die Königin hinzusetzen, sobald sich das kleine Volk beruhigt hat. Das letzte Jahr hatte ich das selbe versucht, allerdings wurde die Königin von den Wirtsameisen getötet – diese sind durchaus nicht blöd und im laufe der Koevolution an ihre Parasiten angepasst.

Das Volk kam in eine Box mit Rg, und sie brachten die Puppen und Larven auch schnell dorthinein. Sie wurden mit Honig zugefüttert, und beruhigten sich, allerdings nicht zur genüge. Bei meinen Versuch letztes Jahr ist es daran gescheitert, dass zuviele Arbeiterinnen auf einmal die Königin schon vor dem Nest angreifen konnten. Also nahm ich eine zweite Box, in der ich das RG plazierte, so dass die furagierenden Arbeiterinnen in der einen Box zurückblieben. Dann nahm ich die Königin, und setzte sie, soweit weg vom Eingang wie möglich, auch in die Box. Sie orientierte sich darin erstmal, mit ihren Fühlern wurden Duftspuren ihrer Wirtsameisen gerochen, so vermute ich zumindest. Sie fand dann auch, was z.T. an der kleinen Box lag, zum Eingang, wo schon 2 Arbeiterinnen hinausblickten. Die Königin reagierte schnell, und packte eine dieser Arbeiterinnen.
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Königin mit gefangener Arbeiterin
Jetzt wurde es richtig spannend! Die Arbeiterin, oder eine der anderen, signalisierte dem Restvolk einen Alarm. Es ist gut möglich, dass sich diese Wirtsameisen bereits auf die Abwehr von Sozialparasiten spezialisiert haben durch den Selektionsdruck, und ihre eigene Abwehrstrategie ausführten. Die Königin rannte, mit der mittlerweile toten Arbeiterin schnell durch die Arena, während aus dem RG ca. 10 Arbeiterinnen der Lasius stürmten, und überall umherwuselten. Dann und wann erwischte eine Arbeiterin die Königin am Bein, hätte ich nicht mit der Pinzette ständig Arbeiterinnen abgewimmelt von der Königin, hätte diese den Angriff wohl nicht überlebt, da die Arbeiterinnen wirklich aggressiv vorgingen und sich in den Beinen verbissen. Ich fürchtete schon, die Königin erstmal entfernen zu müssen. Dann aber wendete sich das Blatt – die Königin verstecke sich unter einen Stein, und machte irgendwas nicht erkennbares mit der gefangenen Arbeiterin. Ich wehrte inzwischen immer noch mit der Pinzette Arbeiterinnen ab, so dass diese nicht zufällig zu der Königin gelangten. Dann schaffte es doch eine, und die Königin flüchtete, wobei sie ihre Arbeiterin zurückließ. Doch interessanter Weise rekrutierten die Lasius nicht mehr sonderlich stark. Die Königin rannte immer noch vor ihnen weg, und bald reagierten sie nicht mehr aggressiv. Die Königin fing an, vorsichtig Arbeiterinnen näher kommen zu lassen, und mit den Fühler zu betrillern. Dann kamen plötzlich 3 weitere, und verschwanden mit der Königin unter einem Erdbrocken. Wurde sie akzeptiert, oder krepierte sie dort gerade? Ich wurde nervös und drehte den Erdbrocken rum – tatsächlich, die 3 Arbeiterinnen beleckten ihre neue Königin. Dann verschwanden sie recht schnell im Reagenzglas, tatsächlich, die Königin war akzeptiert!
Wirklich spannend, und ich kann nur als Tipp an jeden weitergeben, gebt der Königin ausreichende Versteckmöglichkeiten und viel Platz, so dass sie vor den Arbeiterinnen besser flüchten kann- in der Natur wäre das nicht so knapp geworden.
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Ich setzte das Reagenzglas zurück zu den anderen Arbeiterinnen. Eine Stunde später blickte ich in das Reagenzglas, die Königin, war tot! Man sieht auf dem Bild, Arbeiterinnen ergreifen aggressiv ihre Hinterbeine, das war wenige Minuten bevor sie starb.
Ich bin unendlich enttäuscht, und hoffe, dieses Jahr noch eine weitere Königin zu finden, und dann endlich eine gelungene Adoption schaffe.

Woran es wohl lag? Mir fallen mehrere Möglichkeiten ein:
-falsche Wirtsart
-durch das hinzusetzen zu den alten Arbeiterinnen, die die Königin noch nicht kannten
-die Kolonie war zu kurz weissellos, hatten es noch nicht realisiert und akzeptierten daher die Königin nicht

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