September 2010



Diese Ameisen wissen wie man es macht, die maximale Brutaufzuchtsrate zu erreichen. Das Terrarium steht auf einem Terrariendeckel mit integrierter Lampe, und dort ist es immer schön warm. Nur habe ich die Box nicht ganz genau plaziert, so dass es 1 cm neben dem RG, ihrem Nest, ein klein wenig wärmer ist.
Was machen die? Prompt schleppen sie ihre Brut dorthin, wo es am Wärmsten ist. Auch wenn es mitunter eine ungeschützte Stelle ist, aber das scheint dem mittlerweile ganz gut gewachsenen Volk nichts auszumachen.
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Es wird bald Zeit für ein neues Nest, und ich bin am Überlegen, wie das aussehen soll.


Hallo,

das Volk ist gewachsen, und es wurde langsam mal Zeit für ein neues Terrarium. Ich hatte noch ein leeres 60x30er Becken übirg, ein ehemaliges Aquarium, und lange überlegt, was dort hinein sollte. Ich war unentschlossen, aber als ich gesehen habe, dass das damalige Diacamma Terrarium deutlich zu klein war, entschied ich mich dafür, die Kolonie einzusetzen.
Die Einrichtung des Terrariums ist ähnlich wie das meiner Odontomachus. Als erstes wurde das Nest angefertigt, dann wurde das Terrarium mit Kies aufgefüllt. Darüber kamen dann Seramis in allen Größen, und darüber wiederum Sand und Erde. Ich habe, bis auf eine Tillsandie, nur einheimsiche Pflanzen eingepflantzt, es sieht trotzdem ganz dschungelartig schön aus.
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Die Kolonie ist auch recht zügig ins Nest gezogen, und sie haben es gleich ordentlich verdreckt. Doch, was ist das für rotes Zeug?
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Mal näher, leider war etwas Kondenzwasser da, weil ich gerade die Heizmatte entfernt hatte.
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Hier iseht man es: Ich habe etwas Marmelade verfüttert, gemacht von Oma aus Himbeeren aus meinen Garten. Die wird nicht erfreut sein, wenn sie merkt, dass ich die wervolle Marmelade gleich an die Ameisen weiterverfüttere.
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Eine prächtige Arbeiterin in der Arena:
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Schon ist die Marmelade weg:
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Grüße, Phil


Hallo,

anbei ein paar Bilder der Arbeiterinnen eines kleinen Manica rubida Volkes, welches derzeit bei mir lebt.
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Die Aktivität der nur 10 Arbeiterinnen ist manchmal sehr hoch, was mich etwas verwundert, aber sie ziehen Brut auf, und ich denke, dass es ihnen daher nicht allzu schlecht gehen kann.


[Anmerkung: Es handelt sich nicht, wie ursprünglich angenommen, um eine Grabwespe, sondern um eine Biene. Danke an den User „Dark Herring“ im anfarmforum]

Hallo,

trotz der heutigen Wärme geht die Ameisensaison langsam zu Ende, letzte Brutschübe werden aufgezogen, und nur noch vereinzelt furagiert. Alles macht sich bereit auf die Winterruhe, dafür sind aber nun in den hiesigen Weinbergen andere Hautflügler an manchen Stellen massenhaft anzutreffen.
Besonders diese Bienen sind mir heute häufig über den Weg geflogen. An einigen Stellen versammeln sie sich, und suchen nach geeigneten Bauten von anderen Bienen, welche sie brutparasitieren.
Es handelt sich um Sphecodes sp..
Das Aufsuchen eines Nestes;
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Die Blutbiene in voller Pracht:
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Hallo,

Meiner Chthonolasius Königin geht es derweil soweit ganz gut. Kleine Erinnerung, das war ihre Gründung vor einigen Monaten. Ich hatte zuerst nicht damit gerechnet, das sie noch vor der Winterruhe Eier legt- wie es ja durchaus normalerweise vorkommt- allerdings begann die Liebe nach einiger Zeit recht fleißig damit, Eier zu legen. Sind 2 große Haufen, mittlerweile sind sogar schon kleine Larven darunter. Die Königin ist nicht wirklich physogastrisch, wie ich erwartet hatte, sie sieht recht dürr aus, aber es scheint ihr gut zu gehen, sie wird ordentlich umpflegt.
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Hier ein Bild der Larven;
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Und hier ein paar Puppen. Das sind aber nur gepushte L. niger, weil die bisherige Arbeiterinnenanzahl ja doch recht unnatürlich klein ist.
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