November 2010



Abstract

I’m keeping some colonys of Temnothorax sp. which I’ve caught in croatia this year. The species could be exilis, but I’m not sure. They are really interessting, I’m keeping them in a small observation nest which I can put under my binocular. They are about 2-3 mm long and have a yellow colouration. They are arboreal. For recrutation for the food they don’t use a scent trail as normally much ants does, they do a tandem recruitment. The worker, which knows where the foodsource is, lead her nestmates to the foodsource. For that, the nestmate touches the other worker with her antennae on her hind legs and follows her. The other worker goes forward as long as the other touches her. If the foodsource is e.g. an dead insect, it gets reduced into small pieces, which were transported to the nest. There, the larvae eat it, as it could be seen in the video. Liquid food like sugarwater, honeydew or haemolymph gets distributed which trophallaxis in the ant colony.

__________________

Ich halte derzeit einige Völker von Temnothorax sp., welche in Kroatien gefangen wurden. Die Art ist mir unklar; erst hielt ich sie für affinis, mittlerweile glaube ich, dass es sich um exilis handelt. Sicher weiß ich es nicht.
Die Art ist etwa 2-3 mm groß, ein bisschen größer als unsere häufige Temnothorax nylanderi. Ihre Körperbau ist typisch für Temnothorax, etwas pummeliger im Vergleich zu z.B. Leptothorax. Sie hat eine Honiggelbe Färbung, die an manchen Stellen ins braune bis ins hellgelbe abweicht. Der Kopf ist etwas dunkler, die Gaster besitzt zwei hellere Flecken und einen braunen Querstreifen. Außerdem befindet sich bei manchen (nicht bei allen!) Arbeiterinnen ein runder, schwarzer Fleck auf der Gasterunterseite. Die Ursache dafür ist mir unbekannt.

Bild
Sie leben auf Bäumen in Ästen und in der Borke, eigentlich überall wo es passende Hohlräume gibt, auch gerne in Gallen und Nüssen. Sie müssen sehr Temperatur unempfindlich sein, da der Ast selbst keine gute Isolierung gegenüber Kälte und Hitze bietet. Sie sind daher thermophil, nisten im Terrarium an den möglichst wärmsten Stellen und sind bereit, ständig umzuziehen nur der Temperatur wegen.
Was ihr Nest und die Nahrung angeht, sind sie absolute Opportunisten. Als arboricole Ameisenart sind sie nicht auf Nestfeuchtigkeit angewiesen, sie können jederzeit ihr Nest selbst „bewässern“, bzw. die feuchtigkeitsbedürftigen Glieder des Staates verpflegen. Die Arbeiterinnen furagieren sehr unauffällig, und gehen dabei Konflikten aus dem Weg. Richtig erjagen können sie nichts, da ihre Geschwindigkeit relativ langsam ist. Das Sehvermögen ist  schlechter als das von z.B. Leptothorax, hell-dunkel Untershcide werden aber natürlich noch wahrgenommen. Droht Gefahr, verstecken sie sich. Die meiste Zeit allerdings sind sie im gleichmäßigen Tempo unterwegs, wobei sie für so kleine Ameisen ganz erstuanliche Strecken zurücklegen. Ihre Erkundungsdrang ist groß, in der Natur müssen sie schließlich jeden noch so kleinen Futterbrocken finden und auflesen.
Die Arbeiterinnen furagieren zuerst einzeln. Futter erkennen sie mithilfe des bestatens mit den Fühlern, man kann das leicht unter dem Binokular erkennen; Kurz werden beide Fühlerspitzen an das vermeintliche Futter angedockt, danach ist entschieden ob es verwertbar ist oder nicht. Handelt es sich um eine Flüssigkeit, in der Natur meistens heruntergetropfter Honigtau, wird soviel aufgenommen wie möglich. Die Arbeiterinnen verweilt einige Minuten still an der Futterquelle, ist ihr Korpf bis obenhin gefüllt, läuft sie zum Nest zurück, hierbei wahrscheinlich einer eigen gelegten Duftspur folgend. Kommt sie ins Nest, wird sie gleich von mehreren Arbeiterinnen empfangen, und gibt das Futter per Trophallaxis weiter. Ich habe beobachtet, dass manchmal sogar 2 Arbeiterinnen gleichzeitig von ihre Nahrung aufnehmen. Es wird anschließend immer wieder weitergegeben, die Finderin hält sich allerdings nun nicht mehr sonderlich lange im Nest auf, sondern führt weitere Arbeiterinnen zur Futterstelle.
Temnothorax können nicht für ihre Genossen lesbare Spuren produzieren, die Arbeiterin muss die anderen also zu der Futterstelle hinführen. Das geschieht mittels Tandemlauf. Die Finderin geht vorran, ein oder zwei weitere Ameisen folgen ihr, jeweils mit den beiden Antennen an den Hinterbeinen der vor ihnen befindlichen Arbeiterin. So entsteht eine kleine Kette. Immer wieder hält die Vorderste an, damit ihr Gefolge auch mithält. Sie läuft nur immer nur dann, wenn auch ein Fühler ihre Hinterbeine berührt. Verliert sie ihr Gefolge, geschieht dies nicht, dann verharrt sie sofort auf einer Stelle. Das sieht ganz lustig aus, die Arbeiterinnen sieht wie erstarrt aus, nur ihre Fühler bewegen sich hin und her. Das Gefolge sucht nun die unmittelbare Umgebung ab, solange bis die Tandemführerin wieder gefunden ist. Entfernt man das Gefolge komplett, wartet die Führerin einige Zeit, dreht sich aber dann um, und sucht ihr Gefolge. Finden sie sich wieder, nehmen sie wieder passende Positionen ein, und der Gänsemarsch geht weiter. Hierbei kann es auch zu Fehlern kommen, ich habe einmal einen solchen Tandemlauf beobachten können, bei dem die Führerin anscheinend ihre Spur nicht richtig verfolgt hat, sie sind mindestens 6 Mal im Kreis gelaufen mitsamt Gefolge.
Handelt es sich nicht um eine Flüssigkeit, sondern um festes Proteinfutter,  wird dieses noramlerweise zerlegt. Das Futter wird nicht am ganzen Stück ins Nest transportiert, das wäre in der Natur verhängnissvoll. Die Nesteingänge sind gerade so groß, dass die kleinen Arbeiterinnen hindurch passen, und der Transport auf und in Bäumen wäre zu schwer mit zu großen Futterstücken (vgl. Crematogaster). Es werden Mundgerechte Stücke abgetrennt, immer kleiner als die Ameisen selbst groß ist. Diese werden dann ins Nest gebracht, zu ihrer Brut. Dort werden die Stücke weiterverarbeitet, an manchen Stücken kauen mehrere Arbeiterinnen gleichzeitig herum. Die Hämolymphe des Insekten, bzw. alles was flüssig ist kann von den Arbeiterinnen hierbei aufgenommen werden. Das wird dann anschließend per Trophallaxis an die Larven abgegeben. Ist die Nahrung soweit zerkleinert, dass es nur noch winzige Stückchen sind, werden sie auf an die Larven abgegeben, welche im Gegensatz zu den Arbeiterinnen ganze Stücke herunterschlucken können. Man sieht das auf folgenden Video gut, man achte auf die schwarze Färbung des Stückes, und wie es langsam in der Larve verschwindet:

Die Larven besitzen eine Behaarung, welche dafür sorgt, dass sie nicht zu dicht aneinenader kleben und sich evtl. selbst aufressen. Im meinen derzeitigen Nest sind die größeren Larven von den kleineren räumlich getrennt, ob das immer so ist weiß ich nicht. Die Larven werden natürlich nicht nur gefüttert, sondern auch regelmäßig geputzt, ebenso wie sich die Arbeiterinnen untereinander putzen.
Damit ich das Volk besser beobachten kann, musste ich die Arbeiterinnen erst an Licht gewöhnen, denn andererseits würden sie ständig in Panik geraten sobald ich den Lichtschutz abnehme. Dafür habe ich ein Stück etwas lichtdurchlässige Serviette verwendet, es war den Ameisen dunkel genug aber natürlich nicht ganz dunkel. Irgendwann gewöhnten sie sich an das Licht, ich kann nun den Lichtschutz für etwas länger als eine Minute weglassen, und Vorgänge im Nest beobachten, ohne dass die Ameisen in dieser Zeit ihre normalen Handlungsabläufe unterbrechen.

Die geschilderten Beobachtungen sind übrigens auf die meisten (alle?) Temnothorax übertragbar. Ich habe das jetzt nur gerade anhand der Temnothorax sp. aus Kroatien geschrieben, weil ich diese Art hier habe und sie seit ein paar Wochen beobachten kann.


Abstract

Long time I didn’t made an update about my forest terrarium. It’s still existing, and is now in hibernation in my cellar. Here is a short review what I’ve reached whith it:

-I’ve keept Myrmica rubra, Temnothorax nylanderi, Temnothorax affinis, Leptothorax acervorum, Aphaenogaster subterranea, Formica fusca, Camponotus ligniperda and Camponotus truncatus together

-intraspecific behavior of Temnothorax nylanderi
-rivalry behavior of Temnothroax, Aphaenogaster subterranea and Formica fusca
-temporary lousekeeping and observation of the behavoir between Mymrica rubra and Temnothorax nylanderi
-aggressiveness, nesting behavoir and nutritional requirements of the diverse ant species
-relationships between ants and other arthropods (e.g. bugs, different spiders, centipides and so on)

Also the Temnothorax nylanderi and the Leptothorax acervorum had a nuptial flight in my terrarium, I’ve also seen wingless queens, but I’m not sure whether there are copulated. I had problems with the natural cyklus of the ants, because I kept them too warm, they though that its autumn when it was just high summer. I’m very sorry I haven’t any more pictures, instead I show you my videos from last year (2009). I want to continue this experiment next year.

_____________

Hallo,

nun ist es schon einige Zeit her, ein halbes Jahr, dass ich hier nicht mehr berichtet habe. Zuerst mal das Wichtigste: Ich habe das Waldterrarium noch, und es wurde schon vor ein paar Wochen eingewintert, diesmal nicht wie letztes Mal draußen, sondern im Frostfreien Keller. Denn das letzte Mal sind mir wegen dem Frost die ganzen Myrmica eingangen.
Es lief vor sich hin, aber nun nach anderthalb Jahren fehlt die Lust, darüber zu berichten, und sich intensiv um das Terrarium zu kümmern. Es ist zuletzt wie letztes Jahr passiert, Asseln, Regenwürmer und weitere Destruenten haben ihr bestes gegeben, das Terrarium besteht eigentlich nur noch aus einer homogenen Humusschicht, ein paar einheitlichen, morschen Ästen mit Laub und dem Efeu. Alles andere ist abgestorben und wurde verwertet. Nächstes Frühjahr dann wird es neu aufgefüllt, und erwacht wieder zu Leben, ich hoffe sehr dass die Ameisen es alle schaffen. Ich hoffe freudig auf das nächste, Frühjahr, bin aber doch ganz froh um die Pflegepause.

Den abschließenden Post möchte ich als Rückblick nutzen, und Beobachtungen und weiteres zusammenfassen. Es ist mir gelungen, folgende Artenin dem Waldterrarium zu halten:
Myrmica rubra, Temnothorax nylanderi, Temnothorax affinis, Leptothorax acervorum, Aphaenogaster subterranea, Formica fusca, Camponotus ligniperda und Camponotus truncatus.

Das ist eine ganze Menge, und ermöglichte mir vor allem die Ökologie, das zusammenleben, dieser Arten zu untersuchen. Kurz gesagt:
-intraspezifisches Verhalten bei Temnothorax nylanderi
-Konkurrenzverhalten bei Temnothroax, Aphaenogaster subterranea und Formica fusca
-kurzzeitige Blattlaushaltung und Verhaltensbeobachtungen zwischen Mymrica rubra und Temnothorax nylanderi
-Aggressivität, Nistverhalten und Nahrungsbedarf der verschiedenen Kolonien
-Beziehungen zwischen Ameisen und anderen Arthropoden (z.B. Moderkäfer, verschiedene Spinnen, Steinläufer usw.)

Außerdem, darüber habe ich noch gar nicht berichtet, sind die Leptothorax acervorum und die Temnothorax nylanderi geschwärmt. Es liefen sogar unbeflügelte Königinnen danach im Terrarium umher, aber ich weiß nicht sicher, ob sie begattet waren.
Hauptproblem war die Nachstellungen des natürlichen Zyklus: Weil ich sie viel zu warm und bei gleichmäßigen Temperaturen gehalten habe, war im Hochsommer schon Herbst für Ameisen, die Temnothorax sind schon im Juli geschwärmt, die Formica fusca hatten keine Brut, und insgesamt nahm die Aktivität ab. Die beiden Camponotus Arten sind leider verschwunden, ich weiß nicht was mit ihnen passiert ist. Aufgrund dessen versuche ich nächstes Jahr das Terrarium in einen anderen Raum zu stellen, der mehr schwandende Temperaturen hat.
Insgesamt hat es sich auf alle Fälle gelohnt, und die Beobachtungen waren sehr zahlreich und spannend. Dafür aber auch aufwändig, und leider habe ich das Becken etwas vernachlässigt mit der Zeit. Bis nächstes Jahr, ich entschuldige mich mal dafür, dass ich keine Bilder gemacht habe  :sorry:

Nach als Entschuldigung, die bisher hier noch nicht veröffentlichten Videos von 2009 (also letztem Jahr). Diese wurden mit einer richtigen Videokamera aufgenommen, entsprechend gut sind die Aufnahmen. Viel Spaß beim angucken!






Abstract

The ant woodlouse Platyarthrus hoffmannseggi is a common myrmecophile species. They are white, nearly blind and about 3-4 mm long. They live in the nests of diverse ant species, and eat ant droppings. The woodlouse has a big benefit of using ant nests as their habitat, because there are no enemies. They find the ant nest because of the smell of ant-acid. I found them very often in earth nests of Lasius, but never in Myrmica nests, maybe because the Myrmica doesn’t smell after ant-acid.[EDIT: This isn’t true, they were also find in many nests of Myrmica sp. and other Myrmicinae like Messor] The woodlouse likes very wet habitats, and avoid light. When you open a nest with Platyarthrus inside, they flee into dark.

__________

Ameisen haben sehr vielfältige ökologische Beziehungen zu Lebewesen, und nicht nur als Fressfeinde solcher. Es finden sich etliche Symbiosen, Parabiosen und auch Parasitismus zwischen Ameisen und anderen Lebewesen. Diese gehen bei manchen Arten soweit, dass sie ohne die Ameisen nicht überleben könnten. Andere Lebewesen, die normalerweise nur in Zusammenhang mit Ameisen auftreten, bezeichnet man als Myrmecophile, also „Ameisen-Liebende“. Die Vielfalt dieser myrmecophilen Organismen ist sehr beeindruckend, von Schnecken bis hin zu Spinnen über Käfer und Schmetterlingsraupen ist alles dabei. Manche haben sich sogar auf eine ganz spezielle Ameisenart spezialisiert, und kommen nur bei dieser vor.
Ein sehr häufiger Myrmecophil in Deutschland ist die Ameisenassel, Platyarthrus hoffmannseggi. Sie sind nicht sonderlich groß, nur ettwa 3-4 mm und vollkommen weiß. Sie ist stark negativ phototaxisch, denn öffnet man ein Ameisennest und trifft Licht auf sie, flieht sie schnell ins Dunkle. Sie ist Lichtempflindlich, ihre bleiche Färbung rührt daher, dass sie fast nur in absoluter Dunkelheit lebt. Ihre Bezeihung zu den Ameisen ist friedlicher Natur, die Brut wird in Ruhe gelassen, und auch die Ameisen ingorieren die Assel. Sie ernährt sich von den Abfallresten (vor allem Fäkalien) der Ameisen, und hällt so das Nest sauber.

Bild

Sie ist nicht auf eine bestimmte Ameisenart angewiesen, sie kommt mit fast allen Ameisen klar. Vorrausetzungen ist allerdings, dass das Nest möglichst feucht ist, am häufigsten findet man diese Assel daher an Waldrändern. Gefunden habe ich sie bisher bei diversen Lasius, allerdings noch nie bei Myrmica [EDIT: Fehler meinerseits. Wie mir mehrfach mitgeteilt wurde, kommen sie auch in Myrmica Nestern vor, ebenso in Nestern anderer Myrmicinen.] . Das lässt sich dadurch erklären, dass sie die Ameisennester durch den Ameisensäuregeruch aufspührt, wie es auch manche Phoriden tun. So verbreiten sie sich wahrscheinlich auch, Ameisenasseln wurden auch schon in verlassenen Erdnestern der Ameisen vorgefunden.
Ich hatte schon länger mal vor, diese interessanten Asseln zu halten und evtl. sogar zu züchten. Ein mit etwas Erde gefüllter Ytong oder eine Farm dürfte den Bedürfnissen der Assel schon genügen, soweit ich weiß wurde sie sogar schon vom Französischen Ameisenshop verkauft. Inwiefern die Haltung aber sinnvoll ist, weiß ich nicht zu sagen. Ich sehe sie immer mal wieder, besonders oft wenn ich verottete Baumstümpfe umdrehe in denen Ameisen leben, geringfügig seltener (wegen der Trockenheit) auch unter Steinen.
Einmal fand ich in einem Erdhaufen, durchlöchert von Lasius flavus, besonders zahlreiche Ameisenasseln. Ich deckte das Ganze wieder zu, und bereitete bei mir zu Hause ein Nest für die Asseln und Ameisen vor. Als ich am Tag darauf den Hügel durchsuchte, fand ich keine einzige Assel mehr. Ich vermute, dass die Asseln recht schnell verschreckt wurden und sich dauerhaft in die Tiefe des Nestes verzogen hatten. Angriffe von Ameisen auf die Assel habe ich nie beobachtet, und man findet man auch in keiner wissenschaftlichen Arbeit erwähnt, dass die Ameisen diese Asseln attackieren.
Die Assel nutzt also eigentlich nur das Nest der Ameisen als Nahrungsgrundlage und Nistort, und steht mit dem Ameisen selbst wohl nicht in Kontakt. Die Beziehung ist wahrscheinlich nur fakultativ, die Asseln können sicherlich auch ohne Ameisen überleben, allerdings bietet ihre Anpassung an das Ameisennest ihr natürlich einen wichtigen Vorteil gegenüber anderen Asseln, da sie in den Nestern natürlich auch Schutz vor üblichen Fressfeinden finden. Hier ist noch ein Bild einer Ameisenassel, diesmal mit „Hasuherr“:

Bild


Abstract

The Diacamma are doing well, and the plants in the terrarium are growing good, only the moss died. There is now another cohabitant, a Temnothorax cf. exilis colony from croatia. They are living in the wood.The two ant colonys are ignoring eatch other.

__________

Das Becken hat sich relativ eingependelt. Leider ist, wie es mir eigentlich fast immer passiert, ein Großteil der Moose gestorben. Die werden so komisch weiß, ich glaube das ist ein Pilz. Jedenfalls wächst ansonsten alles recht gut, das Efeu und die andere bodenbedeckende Pflanze haben sich schon ausgebreitet. Und hin wieder kommt sogar ein Pilzfruchtkörper unter dem alten Ast hervor.
Bild
Bild
Außerdem gibt es weitere Bewohner: Ein Temnothorax sp. Volk aus Kroatien nistet jetzt in dem Ast. Man sieht ihren Nestaushub. Den Diacamma geht es ganz gut, sie haben wieder einiges an Brut, alerdings gibt es nicht ganz so viel zu Essen momentan. Dafür wird sich umso mehr auf das Zuckerwasser gestürtzt.
BildBild
Temnothorax sp.- Nest:
Bild
Die Bauten am Nesteingang haben sie nach einiger Zeit eingestellt, finde ich zwar schade, aber es ist ihre Sache. Als ich einige Zeit lang die Heizmatte nicht unter dem Ytongnest am Rand hatte, haben sie angefangen sich ein weiteres Nest zu bauen, bestehend aus einem Erdaushub unter der Tillsandie. Dort sind sie dann aber wieder ausgezogen.