Dezember 2010



Abstract

Because I have not enough space here for two big Messor colonies, I selled one. I decided to sell my Messor cf. semirufus, because I more like my Messor cf. wasmanni- in my opinion they are more interessting and have a nicer coloration. The first picture is the last one I made of them. My Messor cf. wasmanni (they have at the moment about 200-300 workers)  get a Xmas surprise. I made them a new terrarium, you can see pictures below. They have their nest in the earth, the ytong is only used for the storage of the seeds. But maybe they’ll later live there…

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Für meine Messor cf. semirufus habe ich nun einen Käufer gefunden. Über eine Jahr habe ich die Art nun gehalten, sie sind hübsch, aktiv und wirklich einfach zu halten. Dennoch habe ich keinen Platz für eine größere Kolonie, und eine Messor Kolonie reicht mir. Ich hatte die Wahl, ob ich die Messor cf. wasmanni oder die cf. semirufus abgebe. Doch die M. cf. wasmanni sind mir lieber, sie sind kleiner, dafür aber interessanter und hübscher gefärbt, meiner Meinung nach.
Ein letztes Bild von der Messor cf. orientalis;
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Und meine Messor cf. wasmanni, deren altes Nest bereit viel zu klein war (der Schlauch wurde schon als Nest mitbenutzt, er war voller Brut), bekamen ein neues Terrarium. Sie haben ein Vorliebe für das Graben, und daher dachte ich, sollen sie doch :) Sie haben jetzt ein 40x30er, mit einem großen Ytongnest. Die Umsiedelung war stressig für mich und die Ameisen, aber am Ende waren alle drin, und besiedelten sogar das Ytongnest. Ich konnte seit langem mal wieder alle beisammen sehen, es sind etwa 200 bis 300 Arbeiterinnen. Doch im Ytongnest blieben sie nicht lang, sondern zogen in den etwas lehmigen Sand im Terrarium. Das Ytongnest wird allerdings als Körnerlager genutzt, davon legen sie wirklich riesige Vorräte an. Ich glaube, sie haben noch nie auch nur einen Samen nicht eingetragen!

Das Terrarium ist ähnlich wie meine anderen Terrarien konzipiert; unten eine Kieselsteinschicht mit Seramis, darüber einfach die Sandschicht. An einer Ecke bewässere ich, das Nest wird dadurch nicht wegspült (durch die Kieselsteine). Bisher nur spärlich mit einem Grasbüschel bepflanzt, später wenn draußen der Schnee weg ist, kommen weitere Pflanzen rein. Ich werde es dann so natürlich wie möglich gestalten, und das Terrarium an ein helles Fenster stellen.
Erstmal die zwei Bilder.

Das Ytongnest, mit Körnern. Komischer Weise haben sie auch Seramis reingeschleppt, na ja…
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Draufsicht des gesamten, noch nicht fertigen, Terrarium. Dort, wo das Gras wächst, ist ihr Erdnest. Links unten wird bewässert.
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Abstract

I didn’t post about my Crematogaster for a long time. So, there are some things to tell. First, they have a new terrarium. It has an old branch in its middle, and doesn’t have a cover. The ants likes this branch, they often climb on it. At the beginning November, they still didn’t want to hibernate – only at the middle of November the queen stopped laying eggs and the larvas didn’t grow anymore. So, I put them into hibernation, they still have their nest in the testtube. This species is dangerous, because they often escape. For luck, only some workers and not the queen escaped (until now).

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Ich habe schon länger nichts mehr über meine Crematogaster geschrieben, fällt mir auf. Wird also langsam mal Zeit. Im Oktober haben sie ein neues Terrarium bekommen, welches oben offen ist, und indem ein toter Ast als „Baum“ zum rumklettern dient. Ich habe sie dort oben auch gefüttert, und sie mochten es sehr. Der Bodengrund besteht aus Lehm, auf dem Sand gestreut wurde. Der Lehm ist richtig hart festgetrocknet, und der Ast hält darin wie in einer Betonfassung. Die Ameisen leben immer noch im Reagenzglas.

Zuerst sah es nicht so aus, als wollten sie überhaupt in die Winterruhe gehen. Noch Ende Oktober hatten sie viel Brut. Ich habe sie auf Diät gesetzt, weil mir das Wachstum wirklich zu viel war – als Reaktion darauf brachen sie mehrmals aus, zum Glück ohne irgendwo ein Zweignest anzulegen, es gab nur Straßen. Mit den Ameisen ist nicht zu Spaßen, wie mir auch in Kroatien bewusst wurde, wo ich ausgewachsene Kolonien zur Genüge bestaunen konnte.
Trotz Heizmatte machten sie dann doch im November, entgegen meinen Erwartungen, dann doch eine Einleitung zur Winterruhe: Es gab keine neue Brut mehr, nur noch kleine Larven. Ich reagierte darauf, und stellte sie etwas kühler. Aus Angst, dass sie womöglich verdursten wurden sie nicht ganz in die Kälte gestellt, sondern bei schwankenden 10-15°C in einen kühlen Raum gestellt. Aktivität ist kaum vorhanden, alle haben sich zur Traube zusammengeballt.

Anbei ein paar Fotos.
Reagenzglas von oben:
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Reagenzglas von unten:
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Terrarium:
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Was wird das denn?

Neuerdings bauen sie Vulkankrater an den Ytongnesteingang.
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(kommt auf dem Bild nicht so rüber, aber das ist wirklich ein großer, kreisrunder Krater)


Abstract

Long time I didn’t make a update here. The reason is that there isn’t anything new to tell. The colony is doing well, and grows fast. About 20 workers are furaging, but I don’t know how many are in the nest. The colonys doesn’t live in the ytong-nest, nearly all of them live in the earth-nest they builded. They are really good cricket-hunters, all of the small crickets get fast catched, they don’t have any chance. The poison of the Odontomachus paralyzes the cricket immediately, they sting fast.

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Ich habe nun schon länger nichts mehr über die Kolonie geschrieben. Es gibt auch nichts sonderlich Neues zu berichten, das Terrarium ist noch das Selbe. Die Odontomachus sind mir ans Herz gewachsen, und waren auch im November auf der kleinen Austellung im Vitus zu sehen. Hier ein Bild unseren Standes, zentral das kleine Terrarium mit den Odontomachus in denen ein distelartiges Kraut wuchert.
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Die Distel wucherte immer noch, viel zu sehr, deshalb habe ich sie heute abgeschnitten. Das Moos, was damals noch rehct gut gewachsen ist, ist leider abgestorben. Das lag an den zu großen feucht-trocken Wechsel, da das Terrarium bei mir auf der Fensterbank steht die eine Seite dadurch immer wieder abtrocknet. Das war nicht gut für die Pflanzen, dafür haben es die Odontomachus wärmer als zuvor. Die restlichen Pflanzen, vor allem der Klee, sind zu stark gewachsen, da das Terrarium jetzt am Fenster steht. Er wuchert über die Luftlöcher schon 10 cm über das Terrarium heraus, und innen ist er vergailt, was nicht sonderlich hübsch aussieht. Ich werde ihn wohl auch bald entfernen, insgesamt gefällt mir das Terrarium nicht mehr, es sieht, im Gegensatz zu vor einem Monat, zu vermodert aus.
Der Standortwechsel von meinem Schreibtisch auf die Fensterbank hat aber auch einen Wachstumschub für die Odontomachs bedeutet, ich weiß gar nicht wie viele Arbeiterinnen es jetzt sind. Das Ytongnest wird nur noch nebenbei als Brutkammer für vereinzelte Puppen verwendet, das Hauptnest ist nebendran und obendrauf. Sie haben nämlich schön alles umgegraben, und noch wie vor den beeidruckenden Erdhaufen. Die Eingänge sind klar erkennbar, sie befinden sich oben an der Nestkuppe
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Bei der Jagd, also wenn es lebende Miniheimchen gibt, von denen ich alle paar Tage eine Ladung reinkippe, sind so etwa 20 Arbeiterinnen unterwegs. Es können aber noch viel mehr werden, z.B. wenn man sie ärgert. Sie kontrollieren das Terrarium natürlich vollends, die Miniheimchen sind innerhalb kürzester Zeit gefangen, sie haben überhaupt keine Chance. Der Stich wird schnell angesetzt, die Heimchen sind danach gelähmt und lassen sich wehrlos herumschleppen. Hier Bilder von der Jagd:
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Und hier ein kleines Video:

Die Odontomachus bräuchten ein neues Terrarium, aber ich habe keine Ahnung wie ich sie aus dem jetzigen heraus bekommen soll. Graben kann ich vergessen, Die Odontomachus verstecken sich längst zwischen der unteren Kieselsteinschicht, ich würde dem Volk nur schaden und am Ende vielleicht sogar die Königin töten – das will ich nicht. Als einzige Möglichkeit sehe ich im Moment, die Kolonie zu einem selbstständigen Umzug zu bewegen, vllt. über verbundene Terrarien. Aber ob das klappt? Mal abwarten, noch können sie im Terrarium leben.


In the last time there are no updates. Why? My camera is brocken 😦 , and currently here’s everywhere winter, and most of the ants are in hibernation. I’m doing a little „winter break“, the blog will be updated more often next year.

EDIT 18.12.: The cam is back!

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Leider gibt es in letzter Zeit kaum mehr Updates. Der Grund hierfür ist, dass meine Kamera derzeit in Reperatur ist, und noch dazu ist Winter, und ich kann über fast nichts anderes mehr als die Ameisen in meiner Haltung berichten.

Ich bin nicht weg, keine Sorge. Ich mache nur eine kleine Winterpause.

Grüße, Phil

EDIT 18.12.: Die Kamera ist nun repariert zurück, d.h. es wird wieder gepostet!