Abstract

Long time I didn’t make a update here. The reason is that there isn’t anything new to tell. The colony is doing well, and grows fast. About 20 workers are furaging, but I don’t know how many are in the nest. The colonys doesn’t live in the ytong-nest, nearly all of them live in the earth-nest they builded. They are really good cricket-hunters, all of the small crickets get fast catched, they don’t have any chance. The poison of the Odontomachus paralyzes the cricket immediately, they sting fast.

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Ich habe nun schon länger nichts mehr über die Kolonie geschrieben. Es gibt auch nichts sonderlich Neues zu berichten, das Terrarium ist noch das Selbe. Die Odontomachus sind mir ans Herz gewachsen, und waren auch im November auf der kleinen Austellung im Vitus zu sehen. Hier ein Bild unseren Standes, zentral das kleine Terrarium mit den Odontomachus in denen ein distelartiges Kraut wuchert.
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Die Distel wucherte immer noch, viel zu sehr, deshalb habe ich sie heute abgeschnitten. Das Moos, was damals noch rehct gut gewachsen ist, ist leider abgestorben. Das lag an den zu großen feucht-trocken Wechsel, da das Terrarium bei mir auf der Fensterbank steht die eine Seite dadurch immer wieder abtrocknet. Das war nicht gut für die Pflanzen, dafür haben es die Odontomachus wärmer als zuvor. Die restlichen Pflanzen, vor allem der Klee, sind zu stark gewachsen, da das Terrarium jetzt am Fenster steht. Er wuchert über die Luftlöcher schon 10 cm über das Terrarium heraus, und innen ist er vergailt, was nicht sonderlich hübsch aussieht. Ich werde ihn wohl auch bald entfernen, insgesamt gefällt mir das Terrarium nicht mehr, es sieht, im Gegensatz zu vor einem Monat, zu vermodert aus.
Der Standortwechsel von meinem Schreibtisch auf die Fensterbank hat aber auch einen Wachstumschub für die Odontomachs bedeutet, ich weiß gar nicht wie viele Arbeiterinnen es jetzt sind. Das Ytongnest wird nur noch nebenbei als Brutkammer für vereinzelte Puppen verwendet, das Hauptnest ist nebendran und obendrauf. Sie haben nämlich schön alles umgegraben, und noch wie vor den beeidruckenden Erdhaufen. Die Eingänge sind klar erkennbar, sie befinden sich oben an der Nestkuppe
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Bei der Jagd, also wenn es lebende Miniheimchen gibt, von denen ich alle paar Tage eine Ladung reinkippe, sind so etwa 20 Arbeiterinnen unterwegs. Es können aber noch viel mehr werden, z.B. wenn man sie ärgert. Sie kontrollieren das Terrarium natürlich vollends, die Miniheimchen sind innerhalb kürzester Zeit gefangen, sie haben überhaupt keine Chance. Der Stich wird schnell angesetzt, die Heimchen sind danach gelähmt und lassen sich wehrlos herumschleppen. Hier Bilder von der Jagd:
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Und hier ein kleines Video:

Die Odontomachus bräuchten ein neues Terrarium, aber ich habe keine Ahnung wie ich sie aus dem jetzigen heraus bekommen soll. Graben kann ich vergessen, Die Odontomachus verstecken sich längst zwischen der unteren Kieselsteinschicht, ich würde dem Volk nur schaden und am Ende vielleicht sogar die Königin töten – das will ich nicht. Als einzige Möglichkeit sehe ich im Moment, die Kolonie zu einem selbstständigen Umzug zu bewegen, vllt. über verbundene Terrarien. Aber ob das klappt? Mal abwarten, noch können sie im Terrarium leben.

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