Abstract

I dind’t post until now a good picture of a Diacamma worker, so here you are.  They are interesting ants, and really curious. If they get disturbed, they suddenly stop moving, only their antannea move around. If they get more scared, they run as fast as they can into their nest, which is sometimes surprising for me; they seem to know every time where their nest is. When they are sitting on a leaf, they just jump on the ground and know exactly in which direction their nest is. If they aren’t scred, they inspect everything – it’s able to feed them with your tweezer. Often I realise that these ants are able to learn. The plants are growing well in the terrarium, as you can see on the last picture.

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Ich kann dank eines externen, etwas diffusen Leuchtstoffröhrenlichts nun noch bessere Bilder machen. Mir ist aufgefallne, dass ich noch kein einziges gutes von einer Diacamma reingestellt habe, höchste Zeit. Hier mal eine Arbeiterin schön porträtiert, wie ich finde.
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Die Ameisen sind sehr neugierig, aber auch vorsichtig. Sie besitzen zwei Grundlegende Strategien, wenn sie etwas misstrauisch macht: Zuerst halten sie still inne, nur ihre Fühler bewegen sich. Das kenne ich noch von der Diacamma-Art die ich aus Thailand kenne, die haben das auch so gemacht. Das Stillhalten scheint fast eine typsiche Charakteristik von Diacamma zu sein, evtl. können mir das Halter anderer Arten noch bestätigen. Hält man ihnen was hin, dann nehmen sie das auch an, sie sind quasi „Pinzettenzahm“.
Wenn sie noch beunruhigter sind, dann flüchten sie auf schnellsten Wege ins Nest. Das passiert mir leider sehr oft, wenn ich den Deckel öffne, wahrscheinlich durch den unbekannten, kalten Luftzug. Die Ameisen besitzen ein exzellentes Orientierungsvermögen. Sitzen sie auf Blättern oder Ästen, lassen sie sich schlichtweg fallen, und laufen schnurgerade ins Nest. Selbst wenn ich eine Arbeiterin zuvor auf der Hand hatte, und ins Becken schmeiße, scheint sie sofort zu wissen, wo der Nesteingang liegt. Neues, unbekanntes im Terrarium wird schnell entdeckt und erforscht.

Ich werde sogar das Gefühl nicht los, dass sie lernfähig sind. Vllt. bilde ich es mir uach nur ein. Das Terrarium war mal mit Paraffinöl abgesichert, aber das ist längst veraltet und taugt nicht mehr. Die ameisne können problemlos nach draußen laufen. Anfangs hat imch das ziemlich geärgert, weil ich sie dann mal in der Küche fand, und wenn sie mein Vater entdeckte, war das natürlich noch unangenehmer. Irgendwann hörte das aber auf- ich legte immer alte, noch mit Rückständen gefüllte Heimchdosen vor das Terrarium. Daraus holten sich die Diacamma immer mal wieder was, beim Futter sind sie gar nicht wählerrisch. Weiter als bis zu den Heimchendosen gehen sie nicht mehr – es ist schon Wochen her, dass ich das letzte Mal eine Arbeiterin vom Fußboden aufsammelte.
Bilde ich mir das nur ein, oder scheinen sie gelernt zu haben, wo es Futter gibt und wo sie nicht hindürfen?!

Die Pflanze im Terrarium gedeiht zumindest gut, was mich freut. An einer Stelle ist auch was neues gewachsen. Allerdings kommen nicht alle Pflanzen mit dem geringen Licht der Energiesparlampe klar, teilweise haben sie verschrumpelte Blätter.
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Grüße, Phil

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