Abstract

Here are some new pictures of the Camponotus dalmaticus, which I’ve caught in croatia. I stopped their hibernation a few days ago, and they are doing very fine. The larvaes are growing, and some minors, which move very fast, searched for some food. The major workers don’t forage, they are most possible repletes and, as you can see on the pictures, are very fat. And they are also very good builders – the test tube nest entrance is blocked whith a very small, about 2mm thin, wall.

They are near related to Camponotus lateralis and piceus. The queens of this species seem to look very similar, and they are in the same Subgenus. The revision of the species of the subgenus Myrmentoma from A. Radschenko is very interesting – in opposite to e.g. piceus C. dalmaticus have a small distribution area. The name „dalmaticus“ includes parts of their geographic distribution (Dalmatia).

_______________________

Ein paar neue Bilder. Ich habe sie vor kurzen ausgewintert, auch wenn das ein wenig zu früh war. Aber so haben sie ein langes Jahr und können es gut zur Brutaufzucht nutzen.
Die Überwinterung verlief ohne Komplikationen, alle Larven haben überlebt, und das sind einige. Die Larven sind teilweise auch schon ein Stückchen gewachsen, nur Eier lassen sich (noch) nicht blicken. Ich sehe sehr optimistisch der Zukunft entgegen.

Die Art ist sehr flink, zumindest die kleinen Minore. Die großen Majorarbeiteirnne scheinen als Repleten (Speichertiere) zu dienen, außerhalb des Nestes habe ich noch keinen gesehen, und zudem sind sie überaus physogastrisch. Angenommen wurde freudig Zuckerwasser und eine tote Mücke.
Die Bilder sind unter anderen Belichtungs- und Hintergrundumständen entstanden, daher sind sie etwas dunkler, weshalb die Färbung nicht so stark wie bei den anderen Bildern hervortritt.
BildBildBild
Bild
Sie sind nahe mit Camponotus lateralis und piceus verwandt, wie oben schon angemerkt. Alle Arten zählen zur Untergattung Myrmentoma. Die Königin zeigt jedenfalls kaum Unterschiede zur lateralis-Königin, und die Arbeiterinnen sehen sich bis auf die unterschiedliche Färbung ebenfalls sehr ähnlich. Allerdings ist das Verbreitungsgebiet wie mir scheint deutlich kleiner. Der Artname dalmaticus ist wohl auf Dalmatien zurückzuführen.

Die Revision von A. Radschenko über den Subg. Myrmentoma (von 1997) ordnet Camponotus dalmaticus in die lateralis Gruppe ein, und dort in den piceus-Komplex. Auf der dortigen Verbeitungskarte wurde C. dalmaticus nur, soweit erkennbar, in Griechenland eingezeichnet.

Die C. dalmaticus haben mich überrrascht, muss ich gestehen. Sie haben das RG nicht plump mit ein paar Erdbrocken wie die meisten Ameisen verschlossen, sondern eine kleine Wand mit ca. 2mm Dicke gebastelt. Und dazu noch einen unterirdischen Eingang, den man auf dem Bild leider nicht erkennt.
Bild

Advertisements