Abstact

The small Camponotus dalmaticus colony is doing well, they have new eggs and much larvaes, and in a few days there will be for sure the first pupae of the year. So I decided to give them a new place to live. I took a 30x20x20 cm terrarium, filled in different sorts of ground and put some twigs inside. The ants really like the twigs, they’re always climbing around. And I used some dry oak leafes, because the colony was catched nearby a oak in croatia. The terrarium now looks similarly to their natural habitat. There is also a ytong nest but I’m not sure whether they’ll like it.

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Nachdem die kleine Kolonie doch recht aktiv ist am Tage, habe ich mich dazu entschlossen, sie aus der kleinen Box in ein neues Terrarium umzusetzen. Gestern ist dies geschehen, es handelt sich um ein 30x20x20er Terrarium.
Ich habe Sand und Erde als Grund genommen, und eine typische thermophile Pflanze habe ich hinten noch gepflanzt. Das Ganze wurde noch mit einigen Ästen und etwas Eichenlaub verschönert. Die Kolonie wurde auch in der Nähe einer Eiche gefangen, von daher stimmt die Einrichtung in etwa mit dem Lebensraum überein.
Ich habe nicht zu befürchten, dass sich die Kolonie vergräbt; Sie bevorzugen in der Natur Holznester. Ich habe ein kleines Ytongnest an der Seite stehen, noch weiß ich aber nicht, ob sie da einziehen werden. Momentan sind sie mit dem Reagenzglas sehr zufrieden. Der schöne Eingang ging beim Umsetzen zu Bruch, aber sie haben es wieder perfekt hergerichtet. Wirklich wahre Baumeister, wie ich finde. Dafür wird übrigens nur wenig Sand oder Erde verwendet, sondern kleine Laubfragmente und Holzspäne. Ob sie später eine Art Kartonnest wie Crematgaster scutellaris basteln?
Die Arbeiterinnen mögen das neue Terrarium sehr, und klettern ständig auf den Ästen herum. Ich habe mich in die kleinen Ameisen schon fast verliebt.
Gefüttert habe ich heute ein Mikroheimchen. Ich habe es etwas abseits platziert. Eine Arbeiterin fand es, das Heimchen war aber zu schwer für sie. Ich konnte dann beobachten, wie sie zum Nest lief und zwei weitere Minorarbeiterinnen als Hilfe rekrutierte, die dann tatsächlich das Heimchen in das Nest schleppten. Wobei es mich nicht gewundert hätte, wenn sie es wie im Crematogaster-Stil zerlegt hätten vor Ort. Vielleicht machen sie das ja auch mit größeren Futtertieren, das muss ich mal austesten.
Zum Schluss ein nicht ganz gelungenes Bild des durchaus ansehlichen Terrariums.
Bild

Achso, was ich fast vergessen hätte. Die Königin hat Eier gelegt, es gibt noch keine Puppen aber die Larven sind teilweise schon recht groß. In den nächsten Tagen habe ich sicher Puppen, nur kann ich schlecht nachgucken.

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